Besuchen Sie diesen ganz besonderen Ort im Herzen des Rheingaus: Auf dem Gipfel des weltberühmten Johannisbergs thront das Schloss, von dem aus man einen atemberaubenden Blick über die Riesling-Weinberge hat.
Hier können Sie in fürstlicher Umgebung faszinierende Wein- und Sektkultur entdecken und genießen, festlich feiern und köstlich speisen. Ein Teil der Weine, die Fürst von Metternich so besonders machen, wächst auch heute noch in der Heimat seines Namensgebers.
Der Johannisberg ist der Ursprung einer großen Weinkultur, die weit über die Grenzen des Rheingaus hinausreicht und Geschichte geschrieben hat. Seit dem Jahr 817 wird hier Wein hergestellt. Der weltberühmte Schloss Johannisberg-Riesling gedeiht hier seit 1720 – Schloss Johannisberg ist das erste Riesling-Weingut der Welt. Noch heute werden hier besondere Riesling-Trauben zu einzigartigen Weinen gekeltert.
Die Johannisberger Rieslinge werden im Weinberg geboren, wo sie im wahrsten Sinn ihre Wurzeln haben und der Boden mit seinen geologischen, geografischen und klimatischen Besonderheiten den geschmacklichen Charakter einzigartig formt. Machen Sie sich selbst ein Bild von dieser Wiege der Riesling-Kultur, Sie sind herzlich willkommen.
Neben den beiden exklusiven Festsälen (Fürst von Metternich und Spiegelsaal) können sie gerne auch die Spätlesereitersaal und die Schlossschänke für Ihre Veranstaltungen anmieten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Liebhardt (E-Mail: michael.liebhardt@schloss-johannisberg.de / Tel. +49 6722 700922) oder informieren sie sich unter Riesling auf Spitzenniveau | Weingut Schloss Johannisberg .
Gönnen Sie sich ein Gläschen Fürst von Metternich auf der herrlichen Sonnenterasse der Schlossschänke. Genießen Sie den wunderschönen Blick über den Rheingau und lassen Sie sich vom herzlichen Service und den köstlichen Spezialitäten der Region verwöhnen. Die Schlossschänke ist von Mittwoch bis Sonntag ab 12:00 Uhr für Sie geöffnet.“
Entdecken Sie das Geheimnis des Holzfasskellers, indem die berühmten Riesling-Weine ruhen. Das Schloss Johannisberg empfängt Sie täglich ausser sonntags und bietet gerne Führungen an, auf Wunsch natürlich mit einer erlesenen Weinprobe. Um Terminabsprache wird gebeten unter 06722 700929 oder per Mail an stefan.eiser@schloss-johannisberg.de
Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 10 Personen. Bei Gruppen unter 10 Personen wird die Mindestteilnehmerzahl berechnet.
Anno 1816 treffen durch eine besondere Fügung der Diplomat Fürst von Metternich und ein berühmter Weinberg, der Johannisberg im Rheingau, aufeinander. Gemeinsam sollten sie bald Geschichte schreiben.
Die Geschichte der Metternichs lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Wichtige geistliche und weltliche Diplomaten sind aus dieser Familie hervorgegangen. Einer ihrer berühmtesten Vertreter war Clemens Wenzelaus Lothar Fürst von Winneburg. Für seine Verdienste, die er aus Sicht der habsburgischen Monarchie im Zusammenhang mit dem Wiener Kongress im Jahre 1816 erzielte, wurde dem österreichischen Staatskanzler das Schloss Johannisberg von Kaiser Franz I. geschenkt.
Der Johannisberg wiederum, dessen Weinkultur-Geschichte ebenfalls bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, ist nachweislich der älteste Riesling-Weinberg der Welt. Schloss Johannisberg im Rheingau gilt seit jeher als die Wiege des Rieslings. Dort wird seit über 900 Jahren Weinbau betrieben, seit 1720 ausschließlich Riesling und 1775 wurde dort die Spätlese entdeckt. Der Fuldaer Fürstabt Konstantin von Buttlar kultivierte die edle Traube in großem Stil erstmals 1720 an den Hängen des Berges, von hier trat der Riesling seinen Siegeszug in die ganze Welt an. Heinrich Heine fand die schönsten Worte zu Ehren dieses Ortes: „Wenn ich doch so viel Glauben in mir hätte, dass ich Berge versetzen könnte, der Johannisberg wäre just derjenige Berg, den ich mir überall nachkommen ließe.“
Auf dem Wiener Friedenskongress 1814/15 gelang Metternich das Kunststück, Europas Mächte zu einem friedlichen Miteinander zu führen. Als Dank für sein überragendes Verhandlungsgeschick bekam Fürst von Metternich von Kaiser Franz I. am 1. Juli 1816 den Johannisberg samt Schloss geschenkt. So gelangte der Berg, den zuvor schon Napoleon besessen hatte, in den Besitz der Fürsten von Metternich.
Die Schenkung hatte allerdings eine Auflage: Der Zehnt jeder Weinernte ging an das Kaiserhaus Habsburg; eine Regel, die unverändert bis heute gilt. Metternich nahm auch als mächtiger Politiker den Weinbau seiner Rheingauer Domäne Johannisberg äußerst ernst: einerseits wegen der wertvollen Weine, die bedeutende Einnahmen garantierten andererseits weil der Fürst passionierter Landwirt war, der sich die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse für den Weinbau zunutze machte.
Unter der Führung des Fürsten von Metternich hat sich der Riesling von Schloss Johannisberg weltweit einen Namen gemacht, seine Position ausgebaut und bis heute erhalten.
Der Staatskanzler Fürst von Metternich war aber auch ein vorausschauender Mann, was die Mousseux beziehungsweise den Sekt betraf. 1834 riet er seinem Kellermeister Johann Baptist Heckler, die Entwicklung moussierender Weine sorgfältig zu beobachten. Es scheint, als habe der Fürst geahnt, wie sich eine Sektzukunft seiner Weine entwickeln würde: 1864 nahm ein gewisser Johann Jacob Söhnlein (siehe Abbildung) den Kontakt zum Weingut Johannisberg auf. Der Gründer der gleichnamigen Schaumweinkellerei wollte einen Teil der erlesenen Domänen-Weine zur Sektherstellung nutzen. Seine Bitte wurde erhört – die Zusammenarbeit wurde ein gefeierter Erfolg: Drei Jahre später gewann er mit seinem Riesling-Sekt aus Schloss Johannisberger-Grundweinen die Goldmedaille auf der Weltausstellung in Paris.
In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wurde aus den Metternich´schen Kabinettweinen die erste Jahrgangscuvée aufgelegt, als „1900er Schloss Johannisberger Cabinet-Sekt“. Außerdem wurde der Liefervertrag zwischen dem Fürsten von Metternich und Söhnlein verlängert – die gemeinsamen Erfolge gaben allen Anlass dazu: Die Weine des Fürsten waren vorzüglich und der daraus kreierte Sekt machte ihnen alle Ehre. So hatten die Metternich´schen Riesling-Weine und -Sekte bei regionalen und internationalen Ausstellungen großen Erfolg, zum Beispiel auf den Weltausstellungen von Paris 1867 und Philadelphia 1876.
Mehrere Generationen später wurden 1929/1930 die Schloss Johannisberger-Sektcuvées kreiert, die unter dem Namen und Wappen der Familie Metternich-Winneburg auf den Markt kamen. Unter anderem wurde mit dem „Fürst von Metternich’schen Schloss Johannisberger Sekt“ so ein neuer Markensektname geboren – der Beginn einer einzigartigen Erfolgsgeschichte.
1942 wurde das Schloss Johannisberg bei einem Bombardement fast vollständig zerstört. Es waren dann der 1992 verstorbene Urenkel des Staatskanzlers, Paul Alfons Fürst von Metternich-Winneburg, und seine Frau Tatjana, die sich das ehrgeizige Ziel setzten das Gebäude wieder vollständig aufzubauen. Paul Alfons und seine Frau Tatiana hatten ihre ehemalige Sommerresidenz auf dem Johannisberg seit 1945 zu ihrem Hauptwohnsitz erkoren. 1965 war es schließlich so weit: Die Bauarbeiten waren abgeschlossen und den Johannisberg krönte wieder ein prächtiges Schloss.
Fürst und Fürstin waren nicht nur Bauherren, sondern setzen sich auch als Botschafter und Marketingfachleute für ihre weltbekannten Riesling Gewächse ein. Sie warben mit großem Engagement für die Cabinet-Weine und den Sekt, der heute den Namen und das Porträt ihres berühmten Vorfahren trägt. So steht Paul Alfons Fürst von Metternich-Winneburg maßgeblich als Impulsgeber der Marke Fürst von Metternich. Neben dem Weinbau setzte er sich außerdem gemeinsam mit seiner Gattin Tatiana Fürstin von Metternich-Winneburg vor allem auch als Förderer von Kultur wie zum Beispiel dem Rheingau Musik Festival und den Automobilsport (u.a. Präsident des Automobilclubs AvD) ein. Heute überwachen die Kellermeister der Fürst von Metternich Winneburg'schen Domäne Schloss Johannisberg die Qualität und das Produktversprechen der Sekte unter diesem Namen. Die Sektrange des heutigen Rebsortenspezialisten Fürst von Metternich konnte seine Position im Premium-Markt bis heute unangefochten halten.
Die Geschichte der Marke Fürst von Metternich ist eine bewegte und bewegende Geschichte. Sie wurde über all die Jahre geprägt von dem unablässigen Streben nach allerhöchster Qualität und dem Bewusstsein, einem großen Namen verpflichtet zu sein.
Dieses Bewusstsein ist bis heute lebendig. Vielleicht zählt auch darum Fürst von Metternich stets zu den Sektmarken, die bei Umfragen der führenden Marktforschungsinstitute in der Gunst der Sektliebhaber weit oben stehen.
Bei allem Erfolg hat sich die Marke Fürst von Metternich ihre niveauvolle Exklusivität bewahrt. Fürst von Metternich Sekt ist ein angenehmer und anregender Begleiter für die sinnlichen und prickelnden, eben für die ganz besonderen Momente im Leben.
Neu seit 2023: Wein von fürstlicher Herkunft!
Ein Sekt ist immer so gut wie sein Wein und ein Wein ist immer so gut wie seine Trauben. Die deutschen Qualitätsweine von Fürst von Metternich komplettieren mit ihrer fürstlichen Herkunft das Sortiment der Marke. So begleitet Fürst von Metternich einen genussvollen Abend vom Aperitif - zubereitet mit unserem feinen Sekt - bis zur finessen Begleitung eines köstlichen Essens mit unserem neuen Wein.